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Seelsorgeeinheit Ehingen Stadt

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Seelsorgeeinheit Ehingen Stadt


Herzliche Einladung zu unseren Akzenten in der Fastenzeit!

 

 

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Fastenpredigten in der Liebfrauenkirche

Die diesjährige Reihe der Fastenpredigten steht unter dem Leitwort „Ein ,Haus voll Glorie‘ – mit Renovierungsbedarf?“. An den ersten drei Fastensonntagen widmen sich die drei Prediger jeweils um 17 Uhr in der Liebfrauenkirche dieser Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Was die Stuckdecke in St. Blasius vorgemacht hat, scheint ein Bild für Kirche im Allgemeinen zu sein: Es bröckelt…Sich der Kirche zugehörig zu fühlen oder sich in ihr aktiv zu engagieren, ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Während sich die einen innerlich wie äußerlich bereits verabschiedet haben, sehen sich viele Gläubige von der Frage herausgefordert, wie sich Kirche als sinnstiftende Gemeinschaft in heutiger Zeit vertreten lässt. Wer bereit ist, wie der Hl. Franziskus die Aufforderung Gottes „Baue meine Kirche wieder auf!“ an sich heranzulassen, findet jedoch auch innerhalb der Kirche eine Vielzahl an theologischen Meinungen, Strömungen oder Gemeinschaften, die ihre Antwort darauf zu leben suchen. Damit diese Vielfalt aber zur Stütze der Kirche und nicht zum Keil wird, der Gläubige unterschiedlicher Positionen auseinandertreibt, gilt es die Fundamente in den Blick zu nehmen: Was ist der Maßstab, an dem sich sowohl im Inneren als auch nach außen hin festmachen lässt, was es heißt, Kirche Jesu Christi zu sein? In der Geschichte der Theologie bildete sich die Überzeugung daraus, dass das Zusammenspiel von Gottesdienst, Verkündigung und Dienst am Nächsten diese verbindliche Grundlage bilden. Zum Auftakt der Reihe spricht Frau Dr. Irme Stetter-Karp, Leiterin der Hauptabteilung Caritas im Bischöflichen Ordinariat am Sonntag, 10. März 2019 zum Thema „Gottes Güte als Maß“. Am Sonntag, 17. März 2019 folgt Christoph Schmitt, Leiter der Referats Liturgische Dienste im Institut für Fort- und Weiterbildung der Diözese, mit Gedanken zum Bereich Liturgie: „Gottes WORT feiern – den Freiraum DES LEBENS kosten“. Ulrich Körner, Spiritual und geistlicher Mentor für die Auszubildenden im ständigen Diakonat der Diözese, nimmt sich abschließend der Verkündigung an:  „…Was du verkündest, das erfülle im Leben“ 

 

 

 

Lectio Divina – Das Buch Jona lesen

An drei Abenden sind alles Interessierten herzlich eingeladen, sich gemeinsam auf einen geistlichen Übungsweg durch die Fastenzeit zu begeben. Die Grundlage dafür bildet das Buch Jona: Jona ist für viele wie ein alter Bekannter, vertraut oft schon aus den allerersten Kinderbibeln. Vor allem die Szene, wie Jona vom Wal verschluckt und nach drei Tagen wieder ausgespuckt wird, dürfte vielen präsent sein. Aber das Buch Jona birgt weit mehr als diese eine Erfahrung. Es lädt in vier Kapiteln dazu ein neue Themen und Fragen zu entdecken: Was ist richtiger Gehorsam? Warum werden diejenigen, die es verdient hätten, eigentlich nicht bestraft? Wie verhält es sich mit Gnade und Gerechtigkeit Gottes? Was mutet mir Gott zu? Jona ist auf seine Art ein Anti-Held, der mit Gott und seinen Entscheidungen ringt, oft so menschlich verständlich reagiert – und so Gott immer tiefer kennenlernt.

Mit der Form der „lectio divina“ knüpfen wir an eine bewährte Form an, Bibeltexte geistlich zu lesen: sie wurde im Spätmittelalter im klösterlichen Kontext entwickelt und hat selbst geistliche Leseempfehlungen der Kirchenväter aus den ersten Jahrhunderten zum Vorbild. Diese Leseform geht davon aus, dass das aufmerksame, wiederholende, meditierende, betende und nachsinnende Lesen der Schrift ein Weg zu Gott ist.

Die Abende finden statt am Freitag, 15. März 2019, Freitag, 22. März 2019, Freitag, 29. März 2019 jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Michael. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Begleitung und Informationen: PR Ulrike Krezdorn und GR Sabine Knorr